Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft

Lehrpreis Politikwissenschaft. Ein Preis der DVPW und der Schader-Stiftung

Die DVPW und die Schader-Stiftung haben den Lehrpreis Politikwissenschaft 2020 geschaffen, um besondere Leistungen in der politikwissenschaftlichen Lehre auszuzeichnen. Der mit 1.000€ dotierte Preis wird seit 2021 jährlich vergeben, um die besondere Bedeutung der politikwissenschaftlichen Hochschullehre sichtbar machen und die Qualität der Lehre in der deutschen Politikwissenschaft stärken.

Ausschreibung: Lehrpreis Politikwissenschaft 2026

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Lehrpreis Politikwissenschaft 2026. Ein Preis der DVPW und der Schader-Stiftung

Zur Auszeichnung besonderer Leistungen in der politikwissenschaftlichen Lehre schreibt die Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft in Kooperation mit der Schader-Stiftung jährlich einen mit 1.000 EUR dotierten Preis aus. Der „Lehrpreis Politikwissenschaft“ soll auch 2026 die besondere Bedeutung der politikwissenschaftlichen Hochschullehre sichtbar machen und die Qualität der Lehre in der deutschen Politikwissenschaft stärken.

Folgende Bewerbungsbedingungen gelten für den Lehrpreis Politikwissenschaft:

  1. Die Bewerbung nimmt Bezug auf konkrete, projektartige Leistungen, die bereits abgeschlossen wurden, deren Durchführung jedoch maximal ein Jahr zurückliegt (Referenzdatum ist das Ende der Bewerbungsfrist). Nicht zugelassen sind Vorschläge, die den dauerhaften Einsatz von Personen in der Lehre würdigen. Ausgezeichnet werden soll ein Lehrprojekt, das inhaltlich und/oder methodisch innovativ ist und das sich durch eine besonders gute Didaktik und besonderes Engagement des/der Lehrenden auszeichnet. Digitale Lehrveranstaltungen können hierbei ebenso Berücksichtigung finden wie hybride oder Präsenzveranstaltungen.
  2. Zu den erforderlichen Bewerbungsunterlagen zählen neben einem formlosen Anschreiben eine Skizze des vorgeschlagenen Projektes (max. 2 Seiten). In der Skizze ist darzulegen, welche Ziele das Projekt verfolgt, welche Erfolge es erzielt hat und inwieweit es eine besondere Leistung in der politikwissenschaftlichen Hochschullehre im deutschsprachigen Raum darstellt. Ein detaillierter Ablaufplan mit Lektüreangaben, anderen Referenzen und digitalen Fundstellen etc. kann beigelegt werden. Wenn möglich, soll eine Stellungnahme von Studierenden (z.B. der Fachschaft oder von Teilnehmenden der Lehrveranstaltung) mit Bezug auf die für den Lehrpreis nominierten Leistungen als Anlage beigefügt werden.
  3. Personen aus allen Karrierestufen oder Beschäftigungsverhältnissen kommen als Preisträger*innen in Frage, sofern sie Mitglieder bzw. Schnuppermitglieder der DVPW sind. Es können auch Lehrbeauftragte ausgezeichnet werden. Eine Zuerkennung des Preises an ein Team für ein gemeinsames Lehrprojekt ist möglich, sofern zumindest ein*e Lehrende*r Mitglied bzw. Schnuppermitglied der DVPW ist.
  4. Bewerber*innen müssen die Bereitschaft aufweisen, ihr Lehrprojekt im Falle der Auszeichnung einer breiteren Öffentlichkeit (bspw. auf den Homepages der DVPW und der Schader-Stiftung) zu präsentieren. 
  5. Bewerbungen sollen durch Selbstvorschläge erfolgen. Nominierungen durch Dritte sind ebenfalls möglich, in diesem Fall fordert die Geschäftsstelle die Nominierten unmittelbar nach dem Ablauf der Bewerbungsfrist dazu auf, binnen vier Wochen die vollständigen Bewerbungsunterlagen einzureichen.
  6. Frauen sind besonders aufgefordert, sich zu bewerben; dies gilt auch für die Benennung von Kandidatinnen durch Dritte.
  7. Die Bewerbung bzw. Vorschläge erfolgen schriftlich in elektronischer Form an die DVPW-Geschäftsstelle, die Einsendefrist für Bewerbungen und Vorschläge ist der 15. April 2026.

Die DVPW und die Schader-Stiftung setzen eine Jury ein, welche die Vorschläge begutachtet. Der Jury gehören ein Mitglied des amtierenden DVPW-Vorstands, zwei Vertreter*innen des Arbeitskreises Hochschullehre der DVPW sowie ein/e (nicht-stimmberechtigte/r) Vertreter*in der Schader-Stiftung an. Die Auszeichnung wird im Rahmen eines Workshops zum „Tag der Lehre“ überreicht, der im Sommer 2026 in der Schader-Stiftung, Darmstadt, stattfindet.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der DVPW.

 

 

Lehrpreis Politikwissenschaft 2025

Workshop und Preisverleihung am 20.11.2025

Workshop des AK Hochschullehre in der DVPW
und Verleihung des Lehrpreis Politikwissenschaft 2025


Auch das noch:
Wie wir KI in der politikwissenschaftlichen Lehre verantwortungsvoll nutzen (können)

Donnerstag, 20. November 2025 | 12:00 bis 19:15 Uhr
Schader-Campus, Goethestraße 1-2, 64285 Darmstadt | hybrid

Begeisterung, Überforderung und Skepsis prägen derzeit den hochschulischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Gerade in der Lehre stellen sich vielfältige Fragen aber auch Möglichkeiten, die einer differenzierten und fachspezifischen Auseinandersetzung bedürfen.

Im Rahmen der Verleihung ihres Lehrpreises lädt die Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft und die Schader-Stiftung zu einem Workshop ein, der zum verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit generativer künstlicher Intelligenz in der politikwissenschaftlichen Lehre in den Mittelpunkt stellt. Der Workshop wird gestaltet von Malte Miram, promovierter Politikwissenschaftler und Programmmanager beim Hochschulforum Digitalisierung, in Kooperation mit dem AK Hochschullehre.

Eingeladen sind Lehrende und Forschende aller Hochschulen und Universitäten aus der Politikwissenschaft sowie angrenzenden Disziplinen. Nach einem einführenden Impuls folgen zwei interaktive Arbeitsphasen: Zunächst werden Potenziale und Risiken von KI in verschiedenen Phasen der Lehre diskutiert und anschließend konkrete Anwendungsszenarien betrachtet.

Teilnehmende sind herzlich eingeladen, bereits bei der Anmeldung eigene Praxisbeispiele, Fragen und Erfahrungen aus dem Lehralltag einzubringen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.schader-stiftung.de/lehrpreis2025

 

 

Lehrpreis Politikwissenschaft 2025 geht an Carmen Wunderlich

(26.08.2025) Der mit 1.000 Euro dotierte Lehrpreis Politikwissenschaft der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und der Schader-Stiftung geht 2025 an Dr. Carmen Wunderlich vom Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg-Essen für ihr Hauptseminar „Nukleare (Un-)Ordnung im Wandel: Herausforderungen bei der Kontrolle, Nichtverbreitung und Abrüstung von Atomwaffen“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Dies hat die vierköpfige Jury – bestehend aus Dr. Carola Klöck (SciencesPo Paris), Dr. Katharina McLarren (Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, MPIL, Heidelberg), PD Dr. Janne Mende (MPIL und Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) und Kristin Sieverdingbeck (Studentin und Vertreterin der Schader-Stiftung) – entschieden.

Die prämierte Lehrveranstaltung wurde im Wintersemester 2024/2025 am Seminar für Wissenschaftliche Politik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg durchgeführt. Ziel des Seminars für fortgeschrittene Bachelor- und Masterstudierende war es, „die Studierenden anhand von wissenschaftlicher Literatur in das Forschungsfeld zu nuklearer Ordnungsbildung einzuführen und ihnen durch Einblicke aus der politischen und wissenschaftlichen Praxis Kompetenzen an die Hand zu geben, um aktuelle politische Debatten besser einordnen zu können“. Damit erinnert das Seminar an ein Thema der internationalen Politik, das in Lehre und Forschung in Vergessenheit zu geraten drohte, durch weltpolitische Entwicklungen nun aber leider wieder hochaktuell ist.

Carmen Wunderlich gelingt dabei auf herausragende Weise, die Studierenden zu befähigen, theoretische Grundlagen mit analytischen Fähigkeiten zu verknüpfen und diese auf das politische Geschehen der Vergangenheit und Gegenwart zu übertragen. Das Seminar ermöglicht so eine politikwissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit (sozial-)politischen Grundsatzfragen und dem aktuellen politischen Diskurs, ob auf nationaler oder internationaler Ebene. Die Jury zeigt sich insbesondere von der durchdachten Kombination verschiedener Arbeits- und Prüfungsformen beeindruckt, die u.a. die Arbeit in Kleingruppen, die aktive Auseinandersetzung mit Gastvorträgen und eine Exkursion umfassen. Die Studierende werden damit in ihrer Erarbeitung von empirischen und theoretischen Kenntnissen und der Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen und Debatten begleitet, gleichzeitig aber auch für ihre wissenschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung über ihr Studium hinaus sensibilisiert.

Der Lehrpreis wird 2025 bereits zum fünften Mal vergeben. Die Preisverleihung findet am 20. November 2025 in der Schader-Stiftung in Darmstadt statt. Sie ist eingebettet in den Tag der Lehre. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist über die Schader-Stiftung möglich.

Die DVPW und die Schader-Stiftung haben den Lehrpreis Politikwissenschaft 2020 geschaffen, um besondere Leistungen in der politikwissenschaftlichen Lehre auszuzeichnen. Der Preis wird seit 2021 jährlich vergeben, um die besondere Bedeutung der politikwissenschaftlichen Hochschullehre sichtbar machen und die Qualität der Lehre in der deutschen Politikwissenschaft stärken. Eine Auswahl der eingereichten Lehrprojekte wird im November im DVPW-Blog in der Reihe „Herausragende Lehre in der deutschen Politikwissenschaft“ veröffentlicht.

 

 

Preisverleihung am 26. September 2024 in Göttingen

 

Im Rahmen des 29. wissenschaftlichen Kongresses der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) an der Georg-August-Universität Göttingen wurde am 26. September 2024 der Lehrpeis Politikwissenschaft 2024, ein Preis der DVPW und der Schader-Stiftung, offiziell verliehen.

Lehrpreis Politikwissenschaft 2024 geht an Sandra Destradi

(15.08.2024) Der mit 1.000 Euro dotierte Lehrpreis Politikwissenschaft der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und der Schader-Stiftung geht 2024 an Prof. Dr. Sandra Destradi von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg für ihr Master-Seminar „How to Study the International Effects of Populism“.

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Lehrpreis Politikwissenschaft 2023 geht an Lena Partzsch 

(01.08.2023) Der mit 1.000 Euro dotierte Lehrpreis Politikwissenschaft der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und der Schader-Stiftung geht 2023 an Prof. Dr. Lena Partzsch von der Freien Universität Berlin für ihr Lehrprojekt „Stockholm+50: Fünf Jahrzehnte globaler Umweltpolitik“. 

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Lehrpreis Politikwissenschaft 2022 geht an Julia Schwanholz und Ray Hebestreit

(14.07.2022) Der mit 1.000 Euro dotierte Lehrpreis Politikwissenschaft der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und der Schader-Stiftung geht 2022 an Dr. Julia Schwanholz und Dr. Ray Hebestreit  von der Universität Duisburg-Essen für ihr Lehr-Forschungs-Projekt „Smart Cities in Theorie, Empirie und Praxis“.

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Lehrpreis Politikwissenschaft 2021 geht an Sebastian Möller

(15.07.2021) Der Lehrpreis Politikwissenschaft der DVPW und der Schader-Stiftung geht an Sebastian Möller für sein Forschungsseminar „Schlüssel zur Welt: Die Bremischen Häfen in der Globalen Politischen Ökonomie“, das er im Sommersemester 2020 am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bremen unterrichtet durchgeführt hat.

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