Entsprechende Calls for Paper für Workshops werden über die ib-liste und die Normenforschungs-Liste verschickt. Darüber hinaus veröffentlichen wir hier die Calls unter "Aktuelles".
Workshop 2025
Offene Tagung der Themengruppe IB-Normenforschung „Make Norms Research Great Again?“ in Hamburg
Am 15.05. und 16.05.2025 findet an der Universität Hamburg die offene Tagung der Themengruppe IB-Normenforschung statt. Organisiert wird die Tagung vom Sprecher:innenteam der Themengruppe IB-Normenforschung Bastian Loges (Technische Universität Braunschweig), Berenike Prem (Universität Bremen) Johanna Speyer (PRIF) und Jan Wilkens (Universität Hamburg).
Eine Teilnahme am Workshop (vor Ort) sowie eine online Teilnahme am hybriden Roundtable "Der Themengruppen Life Cycle? Eine offene Diskussion zur Stabilität, Wirkung und Kontestation der Themengruppe Normenforschung" ist mit vorheriger Anmeldung möglich (Kontakt).
Im Rahmen des Workshop findet zudem die öffentliche Keynote von Prof. Navnita Chadha Behera (University of Dehli) am 15 Mai 2025, um 18:15 Uhr statt (Ort: ESA J (Magdalene-Schoch-Hörsaal), Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg)
Titel: The Long Arc of Debating Norms: an Ideal, an Instrument or an Episteme?
Norms hold a paradoxical position in the disciplinary debates of IR. While the core normative concepts of reason, liberty, human rights and sovereignty constitute the foundational bedrock of post-Second World War, liberal world order but in practice, they have long been reckoned for their instrumental value primarily in the service of realpolitik. This is mainly because the positivist philosophy has long held that objective analysis of any social inquiry is possible, indeed necessary, without any consideration of normative values. Even though the post-positivist scholarship has sought to make amends by foregrounding their knowledge claims about the role and value of norms in historical and sociological contexts, this long-standing debate has, however, fought shy of seriously interrogating the deeply embedded Eurocentrism in their metaphysical and meta-theoretical assumptions. A way forward, I argue, involves first understanding the ontological—atomistic and relational—registers, as in, the fundamental existential commitments of the social knowledge structures of IR. From this vantage point, the positivist and the post-positivist analyses of norms figure on the same side of the continuum of atomistic ontological registers wherein the former remains foundationally committed to several tiers of separations, say between facts and values; social and political spheres and, internal and external domains while the latter holds on to principled differentiation between theory and practice or, knowing and doing/practicing norms. The relational ways of life, on the other hand, open up a radically different possibility of viewing, understanding and practicing existence—the domain of ‘what is’— in an intrinsically ethical way because in this worldview knowing, doing and being are inherently connected and work together in co-creating our realities . I draw upon varying conceptions of relational cosmologies that are practiced across the globe such as dharma, din, Buddhism, Ubuntu, Confucianism, along with the cosmovisions of certain indigenous communities who practice existence based on deeply relational assumptions.
Das Poster findet sich hier. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Workshop 2021
Workshop in Münster - After Diffusion: Neue Perspektiven auf Dynamiken der Normumsetzung
Vom 5.-6. Juli 2021 fand der Workhsop After Diffusion: Neue Perspektiven auf Dynamiken der Normumsetzung. Organisiert wurde der Workshop von Antonia Graf (Westfälische Wilhelms-Universität Münster); Bastian Loges (Technische Universität Braunschweig); Holger Niemann (Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg).
Ein Call for Paper wird demnächst hier zu finden sein. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Workshops zu finden.
Workshops 2020:
Aufgrund der Covid-19 Pandemie wurde der für 2020 geplante Workshop "After Diffusion: Neue Perspektiven auf Dynamiken der Normumsetzung" um ein Jahr verschoben (siehe oben).
Digitaler Workshop - Die 'Politics of Scale' in der deutschsprachigen Politikwissenschaft
Am 19. und 20. November 2020 findet der Online-Workshop "Die 'Politics of Scale' in der deutschsprachigen Politikwissenschaft" statt. Das Programm findet sich hier.
Der von der Themengruppe unterstützte Workshop wird organisiert von Regina Heller (IFSH), Hanna Pfeifer (HSFK/Universität Frankfurt), Maren Hofius (Universität Hamburg), Jan Wilkens (Universität Hamburg), Riccarda Flemmer (Universität Hamburg) und André Bank (GIGA).
Der Workshop führt jene kritische Auseinandersetzung mit etablierten Konzepten und Empirien der IB-Normenforschung fort, die 2019 auf der Jahreskonferenz der GGS Gießen begonnen hat. Er vertieft und erweitert diese Auseinandersetzung, indem er sich den gängigen Vorstellungen und Konstruktionen von Räumlichkeit widmet, die nicht nur in der IB-Normenforschung vorherrschen, sondern auch in anderen Subdisziplinen der deutschsprachigen Politikwissenschaft. Im Dialog zwischen IB, vergleichender Politikwissenschaft, Regionalforschung und Anthropologie sollen diese Verständnisse und Semantiken von Raum und (Analyse-)Ebene reflektiert und mögliche Schnittmengen identifiziert werden.
Anmeldungen für interessierte Zuhörer*innen sind möglich. Die Plätze sind aufgrund des experimentellen Charakters des Workshops jedoch begrenzt. Entsprechende Anfragen per Email bitte bis zum 11. November 2020 an: heller@ifsh.de.
Workshops 2019
Workshop in Gießen:
Vom 2-3. Dezmeber 2019 fand an der Universität Gießen ein Workshop zum Thema "Beyond Western Liberalism: Mapping Blind Spots in IR Norm Research" statt. Der Workshop war zugleich die Jahreskonferenz des Giessen Graduate Centre for Social Sciences, Business, Economics and Law (GGS). Der Call for Papers findet sich hier. Jeffrey T. Checkel hielt die Keynote. Das Programm findet sich hier.
Workshop-Reihe 2017-2018
Die Themengruppe führt von 2017 bis 2018 ingesamt vier thematische Workshops durch:
Ein erster inhaltlicher Workshop mit dem Titel "Zu Begriff und Phänomenen der Norm: theoretische Perspektiven auf Normen und Normenforschung in den Internationalen Beziehungen" fand vom 29.-30. März 2017 Frankfurt statt. Im Zentrum standen unterschiedliche sozialtheoretische Konzeptionalisierungen von Normen und ihre Anwendung in den Internationalen Beziehungen. Hier findet sich ein storify mit den tweets zum Workshop, zusammengestellt von Elvira Rosert.
Ein zweiter Workshop in Frankfurt fand am 29. September 2017 statt. Er beschäftigte sich mit methodologischen Fragen in der IB-Normenforschung. Der Call for Papers findet sich hier. Das Programm des Workshops ist hier zu finden.
Ein dritter Workshop, vom 4.-5. Mai 2018 findet in Potsdam statt. Hier liegt der Fokus auf Agency und Normen. Der Call for Papers findet sich hier. Das aktuelle Programm findet sich hier.
Ein vierter Workshop, vom 11.-12. Oktober 2018 in Hamburg, beschäftigt sich mit Normativität und Normalisierung internationaler Normen. Der Call for Papers findet sich hier. Alle Weiteren Infos hier. Das Programm kann auch hier heruntergeladen werden.